Ich musste es tun

 In Gedichte

Ich musste reisen…
Wenn ich dies tue,
so dachte ich –
werde ich sehen und lernen!
Doch kann man auch zu viel sehen!
Tief eingedrungen in andere Zivilisationen…
wollte hinter deren Oberfläche.
Mit Mythen auf Reisen, angetrieben von Anerkennung.
Menschenliebe als Ruhm meinerseits.
Dessen Faktum Illusionen.
Doch auch enormen Reichtum.
Versuchte die Vergangenheit zu bewahren.
Verstand ich was die Dinge um mich erzählen?
Nicht im Moment, nicht im Jetzt der Vergangenheit.
Das Gesehene gleitet durch die Finger wie Luft.
Doch alles vereint sich, mein Herz, meine Hände, meine Füsse…
meine Schritte… mein Weg!
Ja alles vereint sich… im Zentrum meines Seins!
Jeder Weg, den ich einschlug, da wurde ich schon erwartet.
Meine Augen, meine Seele… und deren Schatten!
Die gemeinte erkannte Grösse…
wurde plötzlich wieder ganz klein.
Zurück ins Herz fliessen alle Flüsse.
Die Geschichte vom Einsiedlers nicht erzählter Geschichte.
Und höre in meinen Träumen die Stimmen der Stille!
Miteinander sprechen sie alle Idiome dieser Welt.
Und wenn sie zusammen singen,
so kennen sie nur ein Lied.
Albus… Bianco… Blanc… Weiss…
Die Liebe!