Kontakt

Mino
Rütenenstrasse 20
6375 Beckenried

Tel: 079 622 69 08
E-Mail: pi.tignon@gmail.com
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Kritik und Analyse von der Künstlerin, Galeristin und Kunstkritikerin Karin Antoniucci-Hentschke

Wir freuen uns, dass Sie alle den Weg hierher gefunden haben und sich mitten im „normalen“ Alltag auf eine kleine Kunstreise begeben. Minos Bilder werden Sie begleiten und meine kleine Einführung Sie vielleicht ein wenig tiefer in die „Seelen“ der Bilder blicken lassen.

Eigentlich habe ich Mino erst vor Kurzem kennengelernt, aber dieses Erlebnis war so intensiv, spannend, tiefgründig, Neugier weckend und – einfach super. Ich bin dankbar für diese Begegnung, genauso wie für die Möglichkeit, Mino’s Werke ebenfalls aktuell in meiner Galerie in Aarau ausstellen zu dürfen.

Seine Themen sind so vielfältig wie seine Bilder. Von Betrachtungen über das Leben, philosophischen Umsetzungen von Themen wie Schöpfung, Lebenskraft, über Beobachtungen und Kontemplation vielfältigster Art bis hin zu seinen Lieblings-Sujets: Die Impressionen von seinen unzähligen Reisen in ferne Länder.

Unglaublich wie vielfältig und vielschichtig Mino in seinen Bildern erzählt. Lebendig, voller Energie und Lebensfreude nur so sprühend sind diese – innovativ, eigenständig und originell – so etwas wie ein moderner „Mino-Expressionismus“, würde ich sagen. Ausgeführt in seiner legendären Öl-Spachtel-Technik realisiert er Welten, Tiefen und Weiten, die keinen Betrachter unbeeindruckt lassen.

Das Thema der aktuellen Ausstellung heisst „Kraft“, und ich könnte mir keine bessere Bezeichnung vorstellen für diese Werke, die unter anderem Titel wie: „Feuerball“, „Tropfen der Energie“, „Sonnensturm“, „Kraftbaum“ und „Urknall“ tragen, um nur einige zu nennen. Hier drückt der Künstler Überlebenswille, Überlebenskraft, Urinstinkt aus und versinnbildlicht, wie er seine Wurzeln vertieft, um sich weiter zu entwickeln und in seiner Suche nie aufzugeben.

Viele seiner Bilder sind in Dreiecksform gehalten, was ziemlich ungewöhnlich ist in der Kunstwelt, aber Mino’s Aussagen und die tiefere Symbolik noch verstärkt klingen lassen. Das Dreieck besitzt eine ganz eigene Energie, in der seine dreiseitige Einheit Gleichrangigkeit von Körper, Geist und Seele versinnbildlicht. Im Christentum symbolisiert sich diese durch die heilige Dreifaltigkeit. In allen Kulturen und Religionen finden wir diese Form.

Alle Dreiecksformen besitzen eine Balance, in der sich Dynamik und Statik auf subtile Weise die Waage halten. Ein Dreieck, dessen Spitze nach oben weist, setzt seine Dynamik nach aussen frei. Diese spannungsgeladene Form wird als „männliches“ Dreieck bezeichnet, während das „weibliche“ Dreieck mit der Spitze nach unten, zur Erde weisend, seine Dynamik in den Bereich der Körpersphäre entlässt und seit alters her das Wasser und die weibliche Geschlechtskraft symbolisiert.

Womit wir bei Minos zweitem Thema angekommen sind: Den „Symbiosen“. Hier finden sich zwei Dreiecke in harmonischem Zusammensein, also die beiden Prinzipien „gespiegelt“. Mino beschriebt dies selbst folgendermassen: „Der Sinn des Lebens ist die Selbsterkenntnis. Um sich zu erkennen braucht es eine Spiegelung seiner selbst. In einer Partnerschaft gibt uns das Gegenüber diese Möglichkeit, wenn man bereit ist, es zuzulassen“. Was für eine wunderschönes Yin und Yang!

Diese Ausstellung ist nicht nur eine Weltreise, sie ist auch eine Reise in den Kosmos und vor allem eine spannende Reise ins Innere des Menschen. Geniessen Sie alle diese Schwingungen, die grossartigen Farben, gehen Sie mit Leib und Seele in diese Bilder-Geschichten hinein und haben Sie Freude daran.

Karin Antoniucci-Hentschke
24. Juni 2017, Ausstellung Mino im Sihldruck, Zürich

Über Mino (Biografie)

Deutsch

Geb. 24.10.1961, Schweizer Bürger, mit bürgerlichem Namen Pietro Antonio Tignonsini, (Rufname Mino), geboren in Stans, wohnhaft und aufgewachsen in Beckenried, Nidwalden. Mino hat sowohl italienische als auch tschechische Wurzeln.

Mino interessierte sich bereits als Kind für Kunst. Seit 1999 ist er als Kunstmaler tätig und verwendet verschiedene Stil- und Kunstrichtungen.

Mino hatte das Glück, sehr viele Reisen unternehmen zu können (beruflich als auch privat). Er erlebte und lebte unter anderem in Italien, Afrika (Madagaskar), Südamerika (Argentinien in der Künstlerszene Buones Aires“) und Asien.

Sein Lebensmittelpunkt in der Schweiz war die Romandie in Estavayer-le-lac, wo er eine Familie gründete und 30 Jahre verbrachte. Bewusst kehrte er wieder in seine Wiege zurück, wie er ergänzt, zum „Bauchnabel der Schweiz“.
Dadurch spricht er fliessend Französisch, Italienisch, Spanisch, verständigt sich in Englisch und Deutsch und natürlich in Nidwaldnerisch!

„ Habe viel, ja sehr viel von diesem wunderschönen Planeten gesehen. Umso mehr meine Augen von dieser Welt sahen, desto bewusster wurde mir, dass ich im Paradies geboren wurde….“

Dies prägte seine Sichtweise und Einflüsse auf seine Kunst. Leitfäden seiner Werke sind, Reiseimpressionen und ein positiver, farbiger Energiefluss.

Bekanntheit erlangte er durch seine äusserst spezielle und originelle Oel-Spachteltechnik, die er mit Blattgold und anderen Objekten ergänzt.

Italiano

Nato nell’ottobre del 1961 in svizzera da padre italiano (nativo di Pisogne) e madre ceco/tedesca. Vive ad oggi nel cuore della svizzera tedesca a Beckenried, Nidwaldnen, dopo aver vissuto per un trentennio in Svizzera francese intervallando lunghi periodi di abitazione in Argentina, Madagascar ed in Asia.

Alla fine ha ritrovato però il suo paradiso fonte di ispirazione nelle sue radici native fra le montagne

Questo suo modo di vivere in lo giro per il mondo ha portato alla conoscenza di varie lingue che, oltre al tedesco lingua madre, comprendono l’italiano il francese l’inglese e lo spagnolo

Questo tumultuoso peregrinare ha chiaramente influenzato sia la sua vita che i suoi lavori. Il suo stile ha attinto delle impressioni avute dai suoi viaggi legando il tutto con un solido filo di energia stracolmo di colori.

Per il suo lavoro utilizza delle pitture ad olio una tecnica a spatola inserendo a volte, in modo originale e sicuramente particolare, oggetti che possono essere da semplici piccoli oggetti di uso comune ad oggetti in oro,

Ha già presentato i suoi quadri a Zurigo, la piattaforma dell’arte in Svizzera a Lucerna ed a Aarau la città più sensibile agli spiriti artistici della Svizzera e tanti altri luoghi. Ed infine anche in una mostra inusuale in un traforo nella montagna “L’arte nella roccia”

Francais

Né le 24.10.1961, citoyen suisse, Pietro Antonio Tignonsini (surnommé Mino) est né à Stans, à vécu et à grandi à Beckenried Nidwald. Mino possède des racines italiennes et tchèques.

Mino était déjà intéressé par l’art comme enfant. Depuis 1999, il a travaillé comme artiste et a utilisé divers styles d’art.

Mino a eu la chance de pouvoir voyager beaucoup (professionnellement, comme en privé). Il a vécu et vit entre autres en Italie, en Afrique (à Madagascar), en Amérique du Sud (en Argentine dans la scène artistique de Buenos Aires) et en Asie.

Son point culminant en Suisse était en Romandie à Estavayer-le-lac, où il a passé 30 ans et fondé une famille. Il est retourné à son berceau, comme il le dit dans le „nombril de la Suisse“.

Il parle couramment l’Allemand, le français, l’italien, et il communique très bien en anglais et en espagnol.

«J’ai beaucoup vu de cette très belle planète. Plus mes yeux ont vu de ce monde, plus je suis conscient que je suis né au paradis … “

Cela a influencé ses visions et ses influences sur son art. Les guides de ses œuvres sont des impressions de voyage et un flux d’énergie coloré et positif.

Il a gagné la renommée grâce à sa technique de spatule d’huile très spéciale et originale, qu’il a complété avec de la feuille d’or et d’autres objets.

English

Born on 24.10.1961 in Stans, Switzerland as a Swiss Citizen, Pietro Antonio Tignonsini, (nicknamed Mino) lived and grew up in Beckenried, Nidwalden. Mino has both Italian and Czech roots.

At a young age Mino was already very taken by art. Since 1999 he has worked as an artist, using various styles and forms of art.

Mino is fortunate enough to have traveled a large portion of the world (both professionally and privately). He has lived in Italy, Africa (Madagascar), South America (Argentina in the Buones Aires art scene) and Asia, absorbing as much experience and culture as possible along the way.

His greatest time in Switzerland was Romandy in Estavayer-le-lac, where he founded a family and spent 30 years. Deliberately he has returned to his cradle again, as he added, “to the belly of the Swiss”.
He speaks fluent French, Italian, Spanish, proficient English and German and of course his native tongue Nidwaldnerish!

„I’ve seen a lot, very much of this beautiful planet. The more my eyes saw of this world, the more conscious I was that I was born in paradise … “

This shaped his vision and influences on his art. His works are inspired by his travels and infused with a positive, colorful energy flow.

He gained renown through his very special and original oil spatula technique, which he supplemented with gold leaf and other effects.