Neumond
Heute stirbt der Mond
Die Nacht unsichtbar
Leben erstarrt
Der Hauch flieht
Bäume blicken sich nicht an
Der See bleibt stumm
Die Berge im Versteck
Die Luft zertrennt
Die Geräusche bleiben taub
Die Vögel blind
Der Wind gefesselt
Und doch neugeborene Seelen
Und Morgen die Geburt
Ein neuer Zyklus
Umarmung der Erde
Lebensbeginn des neuen Mondes!
Am See
Wasser beleuchtet
Wie ein Schmetterling sich freut
Schwebende Herrlichkeit
Wellenhaft doch geschafft
Donner, der alles Zerstören kann
Licht, das alles erneuert
Regen, der Leben zeugt
Brise, die Dich streichelt
Berge verschwinden hinter Wolken
Land begraben unter Steinen
Um die Wasser Quellen
Zu gestalten
Todesangst verloren im Wind
Neues Leben eingehaucht
Ein einziger Tropfen zeugt
Tausend Nachkommen von diesem
Regen gesammelt und geteilt
Himmels Regenbogen verweilt
Spiegelndes Sternenlicht trifft den Mond
Alles geht rund
Amy & Minò
Mondgeflüster
Bin einsam
Schluchzte der Mond
Wo ist meine Seelenverwandte
Ich drehe mich im Kreis
Finde ich jemanden
Suchen muss ich ja nicht
Da der Himmel volle Sterne ist
Die glänzen in der leeren Dunkelheit
Von Jenseits nicht so weit
Und doch entfernt
Da flüstert mir Stella zu
Ich wurde ganz verlegen
Es brachte mich aus der Bahn
Wusste nicht mehr
Ob ich voll oder neu sein soll
Und doch trete ich nächtlich auf
In meiner rhythmischen Aureole
Schweigend und treu
Der Stillen Erleuchtung entgegen
Dank dir Stella
Gratwanderung
Gerade war sie nie
Die Lebenswanderung
Der Lebenswandel
Dieser alleine war Massgebend
Zwischen den immergrünen Zweigen
In den kalten See hinein
Zwischen den Wolken singt
Das alpine Erdenglück
Links oder rechts
Die Möglichkeit tief zu fallen
Doch des Schöpfers Hand
Entschied das Kismet
Rund um die Welt
Rauscht der Wind in Wellen
Um abzuräumen
Das Spielzeug des Menschen Kind
Am Steg
Wasser um mich herum
Der kleine Steg schon alt
Holz das Geschichten erzählt
Meine beginnt hier neu
Eingetaucht in den Sonnenaufgang
Im Wasser gereinigt
Die Bewegung in Kraft gesetzt
Die Austauschende Zeit
Der Sand rinnt rückwärts in der Uhr
Gegen das Schwerkraftgesetz
Nur Wolken sind schwerer
Und der Tau netzt meine Wangen
Sanft unter meinen Füssen
Jede Zehe entspannt
Geküsst von morgen frischen Halmen
Bewusste Grüsse der Mutter Natur
Amy & Minò
Dazwischen
Mich zu erheben
Gegen Stolz und Hochmut
In den Kampf ziehen
Mit dem Schild der Liebe
Wie eine gleitende Möwe
Geborgen in warmer Luft
Gestreichelte Strahlen des Sees
Spiegelung im wellenden Licht
Muttermilch letzter Tropfen
Süss sollte er sein
Gestohlen wurde dieser
Von verheerender Selbstsucht
Zermalmte Menschlichkeit
Geschluckte Gedanken
Verständnis unterdrückt
Gefühle dazwischen
Amy & Minò
Bei mir zu Hause
Bei mir zu Hause
Gibt es Schneeflocken
Die sind so gross
Wie meine Hand
Einen Wind
Der eine Sonate spielt
Regen der Tausend Leben
In seiner Seele trägt
Blitze die das Licht
Aller Lichter von sich gibt
Einen Regenbogen
Der den Weg
Zum Himmel zeigt
Und die Gräser vereinen
Alle verschiedene
Grün Töne zusammen
Einen See der
Tote zum Leben erweckt
Und eine Sonne
Die die Barmherzigkeit
Der Wärme und Zärtlichkeit
Uns allen schenkt
Du fragst mich
Du fragst mich
WIESO ich immer an Seen lebte
Ich lächle
Antworte aber nicht
Denn meine Gedanken
Sind irgendwo
Wie Blüten im Frühling
Vom Wind in den See gehaucht
Ziehen sie fort
In andere Himmelsrichtungen
In neue Länder
Als der Menschen Welt
Künstler Van Gogh
Seine Augen
Quer
Darin sichtbar
Den Marianengraben
Dort ist sie
Die Schmerzgrenze
Diese aber
Schon überschritten
Lichtlos
Von Freunden verlassen
Eben
Alleine
Liebe Teilen?
Ja…
Aber nur mit sich selbst
Ohne einen Namen
Bewundert aber
Nach seinem Tod!
Ja… ich habe getrunken
Es ist die Nacht
Der Nächte
In der tiefsten Dunkelheit
Gab es ein Licht
Darf ich es nennen?
Mit einem Namen?
Der nicht existiert?
Erfunden…
Von Ahnen…
Die wussten…
Dessen Grund und deren Bedeutung..
Reflexionsfähigkeit meines Herzens
Eine Liebe die ich entdecke
Mich aber fürchte…
Das ich von Angesichts nicht erfülle
Das Ersehnlichste des Lebens









